Ansverus-News 2023-21

Impuls zu Pfingsten 2023

Mit dieser Ausgabe der Ansverus-News senden wir Ihnen einen Impuls zum Pfingstfest von Gemeindereferentin Marita Kremper. Wenn Sie Frau Kremper eine Rückmeldung geben möchten, schreiben Sie gerne eine E-Mail an kremper@sankt-ansverus.de.

Foto: Pixabay

Pop-Up-Aktion in Ahrensburg

Unter dem Motto „Die Blume macht den Garten, nicht der Zaun“ fand am vergangenen Samstagvormittag (20. Mai 2023) in Ahrensburg eine Pop-Up-Aktion statt: Vertreter/innen verschiedener Konfessionen und Religionen verteilten in der belebten Ahrensburger Innenstadt kleine Tütchen mit Blumensamen und kamen dabei mit Passanten ins Gespräch. „Wir wollen Hoffnung in den Himmel wachsen lassen“, sagt Matti Schindehütte, evangelischer Pastor aus Großhansdorf. „Die Botschaft: Wir kennen uns, wir schätzen uns, wir säen zusammen Hoffnung.“ Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier.

Foto: Thomas Hirsch-Hüffel

„Schutz politisch verfolgter Menschen nicht aufgeben!“

Appell von Erzbischof Stefan Heße

Genau heute vor 30 Jahren – am 26. Mai 1993 – wurde das Asylrecht in Deutschland durch eine Grundgesetzänderung massiv eingeschränkt. Aus diesem Anlass erinnert Erzbischof Stefan Heße, der auch Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen ist, in einer Videobotschaft an das Recht politisch verfolgter Menschen auf Asyl.


Auftank-Wochenende für junge Erwachsene im Kloster Nütschau

Geschafft – genervt – gestresst – alles zu viel? Beim Auftank-Wochenende vom 16. bis 18. Juni 2023 (Freitag bis Sonntag) im Kloster Nütschau haben junge Erwachsene die Chance, ihre Kraftreserven wieder aufzufüllen. „Es geht darum, ein paar Tage in Gemeinschaft zu verbringen und die Möglichkeit zum Austausch untereinander zu nutzen“, erklärt Gemeindereferentin Ines Sandau von der Pfarrei Heilige Elisabeth – und ihre Kollegin Susanne Ott ergänzt: „Wir wollen die Schönheit der Natur rund um Nütschau bewusst wahrnehmen und uns von der klösterlichen Atmosphäre anstecken lassen. Diese Atmosphäre erleichtert das Gebet und lässt neue kreative Ideen wachsen.“

Veranstalter:
Kath. Pfarrei Heilige Elisabeth

Weitere Informationen und Anmeldung:
Gemeindereferentin Ines Sandau
E-Mail sandau@pfarrei-heilige-elisabeth.de, Telefon 0176 / 1791 6229
Pastoralassistentin Susanne Ott
E-Mail ott@pfarrei-heilige-elisabeth.de, Telefon 01575 / 917 5710

© Kloster Nütschau

Buchtipp des Monats Mai

„Braucht die katholische Kirche Priester?“ von Martin Ebner
von Diakon Tobias Riedel

„Braucht die katholische Kirche Priester?“ Diese Frage wurde u.a. im Rahmen des Synodalen Wegs diskutiert. Anlass ist die andauernde Krise des priesterlichen Amtes: Die Zahl der Priesterweihen in Europa geht seit Jahren zurück. Die Verpflichtung zu Ehelosigkeit ist immer weniger Menschen zu vermitteln. Und klerikale Strukturen verdunkeln die frohe Botschaft, schlimmstenfalls begünstigen sie sexualisierte Gewalt und geistlichen Missbrauch.

Martin Ebner, geboren 1956, ist Priester der Diözese Würzburg und emeritierter Professor für die Exegese des Neuen Testaments an den Universitäten Münster und Bonn. In seinem Buch zeichnet er die Entwicklung des priesterlichen Amtes in der frühen Kirche nach: Was war die Aufgabe der Priester am Jerusalemer Tempel? Weshalb kennt die Kirche zunächst zwar Episkopen und Diakone, aber keine Priester? Und wie kommt es dann doch zu „Priestern“ im Christentum?

Im letzten Kapitel wagt Ebner einen Ausblick, wie der priesterliche Dienst weiterentwickelt werden könnte. Dabei plädiert er dafür, Aufgaben, die derzeit dem Priester vorbehalten sind, auf viele Schultern zu verteilen – und zwar „nach Kompetenz und Ausbildung und unabhängig von Geschlecht und Zölibat“ (vgl. S. 89). Ziel des Buches ist es, die „Argumentationsfähigkeit und geistige Bewegungsfreiheit bei den anstehenden und notwendigen Reformen in der katholischen Kirche“ zu stärken (ebd.). Möge es viele Leser/innen finden!

Martin Ebner
„Braucht die katholische Kirche Priester?“
echter-Verlag 2022

Das Buch umfasst 110 Seiten und ist in 15 knappe Kapitel untergliedert. Es ist – auch für Nicht-Theologen – verständlich geschrieben.


Verstorben und geborgen in Gottes Liebe

Gemeinde St. Marien Ahrensburg/Großhansdorf
Fritz Groebler     † 10.05.2023
Helga Maria Niehaus     † 19.05.2023
Werner Stein     † 20.05.2023
Christiane Rotering     † 24.05.2023

Wir vertrauen darauf, dass alle Verstorbenen in Gottes Liebe geborgen sind – und laden Sie ein, für die trauernden Angehörigen zu beten.


Hoffnungsbilder in der Osterzeit: „Leben in Fülle“ (7)

Was bedeutet „Leben in Fülle“ konkret? In der Abendsonne durch die blühenden Rapsfelder radeln – dem Gesang der Nachtigallen lauschen – den Sternenhimmel des Frühsommers bewundern – die ersten Erdbeeren genießen – von einer Reise nach Hause kommen. Leben in Fülle eben.

Foto: Pixabay

Was macht für Sie „Leben in Fülle“ aus? Schreiben Sie an news@sankt-ansverus.de. Danke für Ihre Rückmeldung!