von Pfarrer Christoph Scieszka

Lesung aus dem 1. Korintherbrief 1 Kor 10, 16–17
Schwestern und Brüder! 16 Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?17 Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.
Impuls
Liebe Schwestern und Brüder,
die Kirche feiert in dieser Woche das Fronleichnamsfest.
Für viele ist heutzutage unverständlich und unklar, was wir da eigentlich feiern. Was hat dieses Fest mit unserem persönlichen Glauben und mit unserem Alltag zu tun?
Es ist gut, dass wir uns zwischendurch solche Fragen stellen und wenigstens versuchen, Antworten darauf zu finden.
Das Fronleichnamsfest hat etwas mit dem größten Geheimnis des Glaubens zu tun, mit dem, was Jesus uns hinterlassen hat: sein Sakrament der Liebe.
Ich möchte uns Worte von Reinhard Röhrner auf den Weg geben in der Hoffnung, dass uns bewusst wird, wie reich Gott uns beschenkt hat.
„Brot und Wein,
es schmeckt nach Brot und Wein,
es riecht nach Brot und Wein
und sieht auch so aus.
Zeichen der Nähe,
Zeichen der Liebe,
hinter der sinnlichen Welt,
mehr als äußerlich wahrnehmbar.
Gott ist nahe,
er will mir nahekommen
und mich verwandeln,
wie sich Brot und Wein
in Leib und Blut Christi verwandeln.
Wir ziehen hinaus,
mit Christi Leib in der Mitte
hinein in unsere Welt,
in der wir ihn im Alltag verkünden.“