Geistlicher Impuls zum 2. Fastensonntag
In ihrem geistlichen Impuls für die heutige Ausgabe der Ansverus-News lädt Gemeindereferentin Judith Zehrer uns ein, Gottes Verheißungen persönlich zu nehmen. Sie finden den Text hier. Wenn Sie Frau Zehrer eine Rückmeldung geben möchten, können Sie eine E-Mail an zehrer@sankt-ansverus.de schreiben.

Pilgerwege der Pfarrei St. Ansverus
Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ laden die sechs Gemeindeteams der Pfarrei St. Ansverus zu Pilgerwegen vor der Haustür ein. Im Einladungsflyer heißt es:
„Man muss nicht gleich bis Rom reisen, um zu pilgern. Man kann sich auch in unserer Pfarrei auf den Weg machen, um mit anderen Menschen geistliche Erfahrungen zu machen. Unsere Pfarrei steht wie die gesamte Kirche vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Die sechs Gemeindeteams unserer Pfarrei laden ein, sich auf den Weg zu machen – und sich gegenseitig zu besuchen. So können wir zu Pilgern der Hoffnung füreinander und miteinander werden. Unsere Pilgerwege wollen uns Mut machen, den nächsten Schritt zu gehen, achtsam, geduldig wertschätzend und im Vertrauen darauf, dass Gott unsere Wege mitgeht. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!“
Weitere Informationen finden Sie hier.
Umsetzung der Immobilienreform schreitet voran
Schließung der Kirchen in Trittau und Bargteheide im Juni 2025 – dennoch Perspektive für beide Gemeinden
Im Rahmen der Vermögens- und Immobilienreform im Erzbistum Hamburg hat der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Ansverus – wie berichtet – am 19.12.2023 ein Immobilienkonzept beschlossen. Dieses Konzept sieht vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen und abnehmender finanzieller Mittel tiefe Einschnitte in den Immobilienbestand der Pfarrei vor. Gleichzeitig hat das Konzept zum Ziel, allen sechs Gemeinden eine Perspektive zu eröffnen.
Mit der Genehmigung des Konzepts durch Erzbischof Stefan Heße am 15.05.2024 hat die Umsetzungsphase der Immobilienreform begonnen. Nachdem im vergangenen Jahr zunächst die Kirchen in Reinfeld (gehört zur Gemeinde St. Vicelin Bad Oldesloe) und Großhansdorf (gehört zur Gemeinde St. Marien Ahrensburg) geschlossen wurden, stehen in diesem Jahr vor allem Veränderungen in Trittau und Bargteheide an:
Gemeinde St. Marien Trittau
In Trittau befinden sich Kirche, Gemeindehaus und ehemaliges Pfarrhaus unter einem Dach. Der gesamte Komplex wird laut Immobilienkonzept aufgegeben. Der letzte Gottesdienst in der Kirche findet am Pfingstmontag, den 9. Juni 2025 um 11:00 Uhr statt, anschließend besteht Gelegenheit zur Begegnung. Herzliche Einladung! Alle anderen Gottesdienste in der Pfarrei St. Ansverus entfallen an diesem Tag.
Mit der Schließung des Gebäudekomplexes zieht die Gemeinde St. Marien um, wenn auch nur zwei Kilometer weit: Gottesdienste und Veranstaltungen finden ab Ende Juni in der evangelisch-lutherischen Martin-Luther-Kirche Trittau in der Kirchenstraße bzw. im dortigen Gemeindehaus statt. „Wir sind für diese ökumenische Gastfreundschaft sehr dankbar“, so Pastor Stefan Krinke, der gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe der Gemeinde St. Marien die Gespräche mit der evangelischen Kirchengemeinde führt. „Es gibt in Trittau schon lange eine lebendige Ökumene. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit durch die räumliche Nähe der beiden Gemeinden künftig noch intensiver werden wird. Ich freue mich darauf!“
Der erste katholische Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche ist für Sonntag, den 29. Juni um 09:00 Uhr geplant. Eine Woche später – am Sonntag, den 6. Juli um 11:00 Uhr – findet dann ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst beider Gemeinden statt.
Bezüglich der Nachnutzung des Gebäudekomplexes an der Hebbelstraße wird der Kirchenvorstand ab Mitte Juni 2025 alle Optionen für Inventar, Gebäude und Grundstück prüfen. Unter anderem steht die Rieger-Orgel zum Verkauf, ein Exposé finden Sie hier.
Gemeinde St. Michael Bargteheide
Laut Immobilienkonzept wird die Kirche St. Michael in Bargteheide – ebenso wie das dortige Pfarrhaus – aufgegeben. Der letzte Gottesdienst in der Kirche findet am Sonnabend, den 14. Juni 2025 um 15:00 Uhr statt. Dazu sind nicht nur die Gemeinde, sondern alle Mitglieder der Pfarrei herzlich eingeladen! Anschließend ist ein wehmütig-fröhliches Gemeindefest rund um die Kirche geplant. Der Abendgottesdienst in Mölln entfällt an diesem Tag.
Nach der Schließung der Kirche finden alle Gottesdienste der Gemeinde St. Michael im Gemeindehaus statt. Dazu wird das Gemeindehaus derzeit so umgestaltet, dass dort nicht nur Veranstaltungen, sondern auch würdige Gottesdienste möglich sind. Unter anderem werden folgende Baumaßnahmen umgesetzt:
- Gemeindesaal: Erneuerung des Bodenbelages und der Beleuchtung. Malerarbeiten. Ausstattung mit neuen, klappbaren Tischen sowie einem flexiblen Altar, Ambo und Kreuz.
- Flur und Treppenhaus: Erneuerung der Beleuchtung und Malerarbeiten.
- Toilette: Behindertenfreundlicher Umbau (u.a. Verbreiterung der Tür) und Malerarbeiten.
Diese Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von knapp 50.000 Euro sind bereits weitgehend abgeschlossen. Der erste Gottesdienst im Gemeindehaus findet am Sonnabend, den 21. Juni 2025 um 18:00 Uhr statt. Herzliche Einladung!
Ab Mitte Juni 2025 wird der Kirchenvorstand dann Optionen für die Nachnutzung von Kirche und Pfarrhaus (jeweils Inventar, Gebäude und Grundstück) prüfen. Unter anderem steht die Becker-Orgel zum Verkauf, ein Exposé finden Sie hier.
Möglichkeit für Rückfragen
Für Rückfragen zur Vermögens- und Immobilienreform stehen Ihnen die Mitglieder des Kirchenvorstandes, des Pfarrpastoralrates und des Pastoralteams gerne zur Verfügung. Presseanfragen sind bitte an Diakon Tobias Riedel zu richten.
Neue Präventionsschulung
Alle ehrenamtlich Engagierten in unserer Pfarrei – auch diejenigen, die wenig oder gar nicht mit Kindern oder anderen Schutzbefohlenen zu tun haben – sind aufgefordert, mindestens alle fünf Jahre an einer Präventionsschulung zum Schutz vor körperlicher, sexualisierter und seelischer Gewalt teilzunehmen.
Worum geht es? Im Schutzkonzept des Erzbistum Hamburg heißt es: „Die katholische Kirche hat aufgrund ihrer schmerzhaften Vergangenheit, in der Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene nicht ausreichend geschützt wurden, die Verantwortung, sensibel für sexualisierte und andere Formen von Gewalt zu sein. Kinder und Jugendliche müssen unsere Gemeinden als sichere Orte erleben können. Prävention bedeutet, aktiv für den Schutz vor Gewalt und sexuellem Missbrauch einzutreten und achtsam miteinander umzugehen. Jeder Einzelne ist gefordert, hinzuschauen und zu handeln, um zur Erneuerung der Kirche beizutragen. Diese Haltung wollen wir in den Einrichtungen und Gemeinden unserer Pfarrei durch regelmäßige Schulungen einüben, damit der Schutz der Würde und die Integrität von Minderjährigen und anderen Schutzbedürftigen selbstverständlich wird. Nur durch gelebte Prävention und Achtsamkeit kann eine sichere Umgebung geschaffen werden, in der die Rechte und die Partizipation aller respektiert werden.“
Die Schulungen bieten nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch die Möglichkeit, sich mit Fachkräften und anderen ehrenamtlich Tätigen auszutauschen, voneinander zu lernen und so miteinander eine neue Kultur der Achtsamkeit und des Respekts für jede und jeden einzuüben.
Die nächste Schulung in unserer Pfarrei findet online am 15. und 19. Mai 2025 jeweils von 18:00 bis 21:30 Uhr statt. Wenn Sie noch keine Präventionsschulung gemacht haben oder wenn Ihre Schulung schon fünf Jahre oder länger zurückliegt, melden sie sich bitte bei Gemeindereferentin Marita Kremper unter kremper@sankt-ansverus.de an. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Teilnahmelink zugeschickt (Zoom).
Das Schutzkonzept unserer Pfarrei finden Sie hier.
Geborgen in Gottes Liebe
Gemeinde St. Michael Bargteheide
Günter Dox † 23.02.2025
Gemeinde St. Vicelin Bad Oldesloe
Br. Gaudentius Sauermann OSB † 22.02.2025
Gemeinde St. Answer Ratzeburg
Holle-Maria Hennings † 24.02.2025
Johanna Böckeler † 01.03.2025
Wir vertrauen darauf, dass alle Verstorbenen in Gottes Liebe geborgen sind – und laden Sie ein, für die trauernden Angehörigen zu beten.
Hoffnungsbild
Ende Februar.
Ein Pfad im Wald.
Kahle Stämme, welke Blätter.
Nur das Moos
– grün wie nie! –
lässt den Frühling ahnen.

Haben auch Sie ein Hoffnungsbild (möglichst im Querformat), das Sie uns zur Veröffentlichung schicken möchten? Wir freuen uns über Ihre Zusendung an news@sankt-ansverus.de. Danke!